Dünndarm

In den ersten 20-30 cm des Dünndarms, die sich unmittelbar an den Magen anschließen, erfolgt die endgültige Aufspaltung und Aufnahme der Nahrungsbestandteile (Zucker, Eiweiss und Fette) ins Blut. Ohne diesen Teil des Darmes kann kein Mensch überleben, es sei denn, die Bestandteile der Nahrung werden ihm durch die Vene zugeführt(!). Für den Verdauungsvorgang sind Gallensäuren (ermöglichen die Fettverdauung) und Enzyme der Bauchspeicheldrüse (spalten die Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße) unerlässlich. Die so im Dünndarm aufgespaltenen Nahrungsbestandteile werden über die Schleimhaut des Dünndarms ins Blut aufgenommen. Ist die Verdauungsfunktion intakt, die Aufnahme der Bestandteile der Nahrung aber durch Erkrankungen der Dünndarmschleimhaut gemindert oder sogar unter Umständen nicht möglich (wie z.B. bei Crohnerkrankung des Dünndarms oder aber bei der Sprue), kommt es ebenso wie bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (z.B. bei chronischer Pankreatitis) zu Stuhlveränderungen u. schweren Mangelerscheinungen bei den Betroffenen. Die wichtigsten Erkrankungen der Dünndarmschleimhaut sind die einheimische Sprue (Zöliakie), die  Crohnerkrankung und das Dünndarmgeschwür (Ulcus duodeni), .
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