Magen

Der Magen ist ausgekleidet mit einer Schleim haut, die zum einen den Schleim zu ihrem eigenen Schutz bildet (damit der Magen von seiner selbst-produzierten Säure nicht geschädigt wird) und die zum anderen mit ihrem Schleim zu einer ausreichenden Verflüssigung und Durchmischung der Nahrung beiträgt. Diese Durchmischung der Nahrung wird auch durch die Muskelarbeit des Magens gewährleistet. Wesentliche Verdauungsvorgänge laufen im Magen noch nicht ab. Die Aufschlüsselung der Nahrung in ihre eigentlichen Bestandteile erfolgt komplett letztlich erst im Dünndarm (siehe dort). Auch erst dort werden die einzelnen Nahrungsbestandteile ins Blut aufgenommen. Flüssige Nahrung verbleibt ca. maximal 30-40 Minuten im Magen, feste Nahrung verbleibt maximal 1-1 ½ Stunden im Magen, u.U. auch noch länger, wenn sie unzureichend zerkleinert (unzureichend gekaut!) und/oder stark fetthaltig ist.

Die wichtigsten Erkrankungen des Magens sind die Magenschleimhautentzündung (Gastritis), das Magengeschwür (Ulcus ventriculi) und der Magenkrebs (Magencarcinom). Alle drei Erkrankungen können – müssen aber keinesfalls! – mit einer Infektion des Magens durch das Bakterium Helicobacter pylori in Zusammenhang stehen, die bei der Gastritis mit abgehandelt wird.
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