Magenkrebs

Ein Magenkrebs verursacht typischerweise keine oder nur wenige und unspezifische Beschwerden! Hier kann erst die Magenspiegelung und die Gewebeentnahme aus einem Magengeschwür (oft wiederholt notwendig!) die Krebsdiagnose sichern. Der Magenkrebs ist demzufolge nicht selten erst in fortgeschrittenen Stadien, in denen das bösartige Geschwür schon erheblich gewachsen ist und/oder eine Streuung von Krebszellen (Metastasierung) erfolgt ist, zu diagnostizieren.

Die letztlich wirksamste Behandlung ist die operative Entfernung aller bösartigen Zellen! Eine medikamentöse Behandlung (Chemotherapie) ist oft vor UND nach einer Operation zusätzlich sinnvoll. Bestrahlungen sind kaum bzw. nicht wirksam. Neben dem häufigsten Magenkrebs (Adenocarcinom), gibt es auch seltenere und sehr seltene Magenkrebsformen wie z.B. das Magenlymphom (und hier insbesondere das auf die Schleimhaut begrenzte MALT-Lymphom). Nur bei diesem letztgenannten, sehr seltenen Magenkrebs, ist eine sichere Auslösung durch Helicobacterinfektionen anzunehmen. Alle anderen Formen von Magenkrebs (insbesondere die häufigen) sind durch eine Helicobacterinfektion begünstigt, aber sicher nicht ausschließlich ausgelöst.
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