Ösophaguskrebs

Das Barrett-Carcinom in der Folge der Rückflussveränderungen hat in den letzten Jahren an Häufigkeit deutlich zugenommen. Neben dem Barrett-Carcinom, dass wie das Magencarcinom auch ohne beeinträchtigende Beschwerden auftritt, kann auch ein Speiseröhrenkrebs (Ösophagus-Carcinom) unabhängig von Rückflusserkrankungen auftreten. Das rückflussunabhängige Speiseröhren-Carcinom (Plattenepithel-Carcinom des Ösophagus) ist in allen Anteilen der Speiseröhre möglich. Die Betroffenen (in der Mehrzahl Männer, nicht selten auch Patienten mit vermehrtem Alkoholkonsum und/oder Raucher) bemerken in der Regel nichts außer Schluckstörungen zunächst für feste, später auch für flüssige Nahrung. Das rückflussbedingte Speiseröhren-Carcinom (Barrett-Carcinom) lässt sich außer durch eine Operation (immer die zuverlässigste Möglichkeit einer Heilung) mit Medikamenten (Chemo-Therapie) oder einer Bestrahlung nicht immer ausreichend beeinflussen. Das Plattenepithel-Carcinom der Speiseröhre (nicht rückflussbedingtes Speiseröhren-Carcinom) zeigt ein besseres Ansprechen auf eine Bestrahlungs-Therapie. Auch bei diesem Carcinom jedoch stellt die Operation mit Entfernung der Krebszellen und mit einer Entfernung der befallenen Speiseröhrenanteile die am besten wirksame Behandlungsmethode dar. Wenn dieser Krebs spät erkannt wird, sind die Heilungsaussichten oft schlecht. Die Verfahren, mit denen Teile der Speiseröhre, die entfernt werden müssen, ersetzt werden können, sind unter Umständen sehr aufwendig und mit großen Operationen verbunden.
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