Mackenroth, Dr. med. Tilo

Studium

  • Studium der Humanmedizin
  • Vorklinik an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • Klinische Semester an der 
Med. Univ. zu Lübeck 
bis zu Approbation und Promotion
  • Qualifikation im 
Teilgebiet Innere Medizin (unter Prof. Dr. med. P.C. Scriba) und im Teilgebiet 
Gastroenterologie (unter Prof. Dr. med. M. Otte und Dr. med. J. Dageförde) am Universitätsklinikum Lübeck

zusätzliche Qualifikation

  • leitender Notarzt  (AGNN)

Mitgliedschaft in folgenden Fachverbänden:

  • Norddeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie NDGG (wissenschaftlicher Beirat)
  • Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten DGVS
  • Gastroenterologen Schleswig-Holstein e.V.
  • Bund niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands BNG
  • Kompetenznetz chron. entzündliche Darmerkrankungen CED
  • Deutsche Leberstiftung (assoziierte Ärzte)
  • Kompetenznetz Hepatitis
  • Bund deutscher Internisten BDI
  • Prüfungsausschuss der Ärztekammer Schleswig-Holstein Teilgebiet Gastroenterologie
  • Prüfungsausschuss der Ärztekammer Schleswig-Holstein Innere Medizin
  • Lübecker Ärztenetz.

Die experimentelle Promotionsarbeit zum Thema „Hemmende und fördernde Einflüsse auf den Metabolismus von Enfluran und Methoxyfluran bei Ratten“ entstand am Institut für Toxikologie des UKL bei Prof. Dr. C.P. Siegers schon während der letzten Studienjahre. Erste Assistenzarztzeit im kardiologischen Reha-Zentrum Bad Segeberg für 8 Monate, nachfolgend am Universitätsklinikum-Lübeck in der Klinik für innere Medizin mit Ausbildung zum Arzt für innere Medizin inkl. eines Forschungsjahres mit experimentellen Arbeiten (s.u.) im Institut für Zell- und Immunbiologie am Universitätsklinikum-Lübeck (Leiter Dr. Björn Wentzel). Nachfolgend Erwerb der Berechtigung zum Führen der Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie nach der Ausbildung in der Abteilung von Prof. Dr. Otte am Universitätsklinikum-Lübeck. Nach 10 Jahren klinischer Tätigekeit Wechsel  in die gastroenterologischer Gemeinschaftspraxis mit Dr. med. Wolf-Dieter Schreiner in Lübeck bis zum Ende 1998 in der Königstrasse in Lübeck, seit dem 01.01.1999 in fachärztlicher Einzelpraxis mit gastroenterologischem Schwerpunkt am gleichen Standort, ab dem 01.10.2008 gemeinsam mit Dr. med. E. Burmester. Zum 01.07.2011 Praxisumzug ins Facharztzentrum Süd mit direkter Anbindung an die Gastroenterologie der Sana-Klinik Lübeck.

Prüfarzt seit 1989; ca 15 klinische Prüfungen wurden einschl. der Kliniktätigkeit mitbetreut, 6 davon in eigener Verantwortung.

Klinische Tätigkeit:
Schwerpunkt auf den Gebieten der Gastroenterologie (Teilnahme an der gastroenterologischen Notfallversorgung des Universitätsklinikums-Lübeck über 6 Jahre), der Endokrinologie sowie der Notfall- und Intensivmedizin <6 Jahre Notarzt im NEF-System des Universitätsklinikums-Lübeck, auch die Qualifikation zum leitenden Notarzt wurde erworben>. Als Mitglied im Fortbildungsausschuß der Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Notärzte (AGNN) aktive Teilnahme an zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen im gesamten norddeutschen Raum.

Wissenschaftliche Tätigkeit:
Teilnahme an Studien zur Flowmessung der Schilddrüse in der Verlaufsbeurteilung von Immunthyreopathien, Publikationen zu endokrinologischen Krankheitsbildern (primäre, maligne non-Hodgkin-Lymphome der Schilddrüse, adrenogenitales Syndrom).  Untersuchungen zur Symptomatologie von Patienten mit Immunhyperthyreose und zur Symptomatologie von Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes bei Gastroskopiepatienten

Übersichtsarbeiten:
Mehrere Buchbeiträge in Lehrbüchern der Inneren Medizin zu Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie von Erkrankungen der Schilddrüse (Lehrbuch der Inneren Medizin <Gross, Schölmerich>, Krankheiten der Inneren Medizin <Kauffmann, Hornbostel, Siegenthaler>, Internistische Pharmakotherapie <Feiereis>, Differentialdiagnose in der Inneren Medizin <Scheurlen> u.a.). Außerdem: Übersichten zum Pathomechanismus von Immunthyreopathien sowie zum Stand der Diagnostik und Therapie bei der Akromegalie. Mehrere Arbeiten zu Themen endokrinologischer Notfälle wurden in der Zeitschrift „Der Notarzt“ veröffentlicht.

Experimentelle Arbeiten:
In der Schilddrüsengrundlagenforschung Arbeiten mit standardisierten Zellkulturen (FRTL) und humanen Lymphozytenkulturen zur Charakterisierung und Isolierung von immunkompetenten T-Lymphozyten mit Bedeutung im Pathomechanismus von Basedowimmunthyreopathien.

Herr Dr. Mackenroth wuchs  als Sohn von Prof. Dr. Gerhard Mackenroth und seiner Frau Ursula-Maria  in Kiel auf. Sein Bruder Geert Mackenroth wurde nach einer Laufbahn als beamteter Jurist, Landgerichtspräsident in Schleswig-Holstein und als Vorsitzender des Deutschen Richterbundes in 2004 zum Justizminister des Freistaates Sachsen berufen und ist derzeit als  Landtagsabgeordneter im sächsischen Landtag tätig.